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Februar – Lauftraining geht wieder los

Nachdem ich in der vorletzten Januarwoche beim plötzlichen Wintereinbruch mit dem Fahrrad gestürzt war und mir eine leichte Rippenprellung geholt hatte, gab es eine kurze Zwangspause vom Jogging (im verschneiten Fischtal wollte ich mir nicht auch noch zusätzlich die Fuß- oder Kniegelenke ruinieren). Gerade eben habe ich, diesmal mit Fine im Schlepptau, das erste Mal wieder eine Runde gedreht. Seltsamerweise komme ich (auch beim wöchentlichen Reha-Krafttraining) nicht mehr wirklich ins Schwitzen. Der Sportarzt meinte bei der Eingangsuntersuchung, das könne eine Nebenwirkung des Anti-Epileptikums sein, das ja aufs vegetative Nervensystem wirke. Es fühlt sich an, als habe mein Körper das Schwitzen verlernt. Am Freitag dieser Woche fällt vielleicht die Entscheidung, dieses Zeug auszuschleichen (der epileptische Anfall, der seinerzeit in der ambulanten Reha zum Sturz und einer abermaligen Schädeloperation geführt hatte, ist vorgestern 2 Jahre her gewesen, bei den Neurologen gilt die Faustregel, dass so lange anfallsfrei abgewartet werden sollte, um kein unnötiges Risiko beim schrittweisen Absetzen des Medikamentes einzugehen). Also Daumendrücken, das wäre ein weiterer Schritt zu so etwas wie Normalität. Denn auch meine ewige Mattigkeit und Müdigkeit sind lt. Beipackzettel mögliche Nebenwirkungen des Keppras.

Januar – bisher so mellow

Bald ist der erste Monat im neuen Jahr geschafft. Wenig wirklich Neues. Seit einer knappen Woche bin ich zusätzlich bei Kostas Doukakis in Behandlung. Einem hellsichtigen geistigen Heiler. Hat mich durch seine bodenständige, direkte und offene Art überzeugt, und ich merke tatsächlich schon, dass es etwas in mir arbeitet. Heute ein kleiner Rückschlag: Beim Augenarzt zur Nachsorge (neue Brille im Dezember) – leider wieder 1/4 Dioptrie schlechter auf dem operierten Auge („Terson Syndrom“). Und das, während ich noch mit dem Amt und der KV um die Anerkennung der Augenprobleme als „Schädigungsfolgen“ ringe. Papierkrieg olé! Stimmung trotzdem weiter optimistisch und vertrauend! Nützt ja nichts! Die innere Einstellung entscheidet!

Neues Jahr – Gleiche Routine

Wochenende, das erste des Neuen Jahres. Heute geht „meine Woche“ wieder los: Montag Seelentag (Psychotherapie), Dienstag Körpertag (Rehasport), Mittwoch Stimmtag (Logopädie). Dann irgendwann Wochenende. Darauf kann ich mich nicht wie ein „normaler Mensch“ freuen. Wer in der Woche viel frei hat, braucht keine entlastende Freiheit am Wochenende – also wird sich unter der Woche schon mal systematisch verabredet.