Wer ich war

Hier entsteht eine Schilderung meines „ersten Lebens“ als Radiomensch und Musiker:

Herkunft: Ein Nordlicht

Geboren 1963 in Flensburg, seit 1966 aufgewachsen in Kiel, habe ich in meinem „ersten Leben“  fürs und vom Radio gelebt.

Leben fürs Radio

Schon neben dem VWL-Studium in meiner Heimatstadt Kiel arbeitete ich als Musiker in einer Band (Tiffany) sowie als moderierender Nachrichtenredakteur und-reporter bei Radio Schleswig-Holstein (R.SH), dem seinerzeit ersten landesweiten Privatradio Deutschlands, damals aufregend und radikal neu. Nach dem Examen als Diplomvolkswirt 1992 stieg ich bei R.SH wegen meiner musikalischen Neigung als Musikchef ein. Dabei perfektionierte ich in Interviews mit meinen musikalischen Helden von Paul McCartney bis Mick Fleetwood mein Englisch und hatte eine wunderbare, erfüllende Zeit.

Radio Nora

1998 wurde mir dann der Job des Geschäftsführers und Programmdirektors bei Radio Nora in Kiel angeboten. In zwei ebenfalls sehr erfüllenden Jahren durfte ich den Sender mit einem wunderbaren Team zu seinen bis dahin größten Reichweitenerfolgen führen.

Berlin

Darauf folgte 2000 die Berufung zum Programmdirektor des legendären 94,3 rs2 in Berlin, mit dem ich , später ebenfalls als Geschäftsführer, die Hälfte der 2000er Jahre als Marktführer auf dem Berliner Radiomarkt vorweg segeln durfte – und am Schluss scheiterte. Als 2007 nach vielen erfolgreichen Jahren die Quoten zu bröckeln begannen, einigte ich mich mit meinen Gesellschaftern wie in solchen Fällen branchenüblich einvernehmlich auf die Nichtverlängerung meines Vertrages. Wie beim Fußball: Steigt der Verein ab, muss der Trainer gehen. Aufgrund verschiedener Anfragen habe ich mich dann 2008 als Berater und Coach, zumeist für Radiokunden, mit einigem Erfolg selbstständig gemacht. Bei einem der Projekte lernte ich meinen Freund und späteren Geschäftspartner Simon Mumford kennen, und wir beschlossen, fortan als radico® gemeinsam weiter am Beratungsmarkt zu agieren, er von Australien aus, ich von Berlin.

3 Gedanken zu „Wer ich war“

  1. Ich will Dir nur kurz ganz doll „danke“ sagen, daß Du Dich gemeldet hast. War mit Kirsten 3 Tage auf Sylt und haben in der Zeit getratscht und gelacht bis zum Umfallen.
    Bitte melde Dich doch mal bei mir.
    Ich bin zwar inzwischen (und jetzt gut festhalten) 70 Jahre alt,
    aber keiner glaubt mir das.
    Habe – im 2. Anlauf – den besten Mann der Welt erwischt.
    Sind seit 32 Jahren zusammen, seit 26 Jahren verheiratet. Er hat meinen Sohn adoptiert und ich bin Oma von 3 Enkelkindern. Auf der Bühne steh ich auch immer noch.
    Moderiere und bin auch wieder mal ab und zu bei entsprechenden Veranstaltungen als Sängerin dabei. Bitte geh auf meine Seite und da wirst Du auch über mein 2. Buch was erfahren.
    Ich könnte Dir noch tagelang weiter erzählen, aber 3-fach-Omis brauchen ab und zu mal ein bisschen Ruhe.!!!!
    Nochmals danke, und liebe Grüße
    Uschi

  2. Lieber Stephan,
    ich kenne dich aus vielen Stunden digitalisierter Hörfunkmitschnitte. Sprachst du nicht selbst, war trotzdem etwas von dir dabei; und sei es nur die Musik in deiner Zeit als Musikchef. Aber die Musik ist das Herz eines Radiosenders – ohne dass das Radio nicht leben würde

    Und genauso gibt mir nicht nur deine Stimme etwas zum Radio (er-)leben, sondern deine Geschichte mir Mut und Kraft etwas anzupacken statt loszulassen, um etwas zu kämpfen wenn es aussichtslos erscheint, oder zu jemandem aufzusehen vor dem man Hochachtung hat…zu dir!

    Gehe weiter deinen Weg, glaube an dich und lass weiter das Herz des Guten in dir schlagen.
    Durch deine Ehrenämter gibst du viel zurück und wirst sicher im Ansehen vieler das haben, was ich habe wenn ich über dich nachdenke. Bleibe so wie du bist

    Ich wünsche dir Gesundheit in einem Status Quo mit dem du glücklich sein kannst und alles alles Gute für die Zukunft

    1. Lieber Martin, herzlichen Dank für Deine lieben, aufmunternden Worte! Das mit der Gesundheit bleibt ein fortwährendes Projekt, aber ich komme immer besser damit zurecht, meine Situation anzunehmen und manchmal auch auszuhalten. Aufstehen, Krone richten (immerhin hat mich die B.Z. ja zum Radiokönig gemacht!) und weitermachen.Das ist und bleibt mein Motto!

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