Schlagwort-Archive: Evangelische Hochschule Berlin; Studium Soziale Arbeit

Mit neuer Aufgabe ins neue Jahr

Das Jahr 2017 (Jahr 6 nach der „ressurection“) beginnt aufregend und anstrengend zugleich

Aufleben alter Freundschaften und Schließen neuer Freundschaften

Schon zu Weihnachten 2016 lebte der Kontakt zu einer alten Liebe in Kiel wieder auf. Anfang Februar sind wir gemeinsam zu einer Freundin aus R.SH-Zeiten nach Hannover gefahren, die dort ihren 50. Geburtstag feierte.  Auch diese Freundschaft wurde so wieder belebt. Und neue Freunde aus dem Kreis ihrer Gäste wurden so auch gefunden. Schon bald stehen gegenseitige Besuche an. Also mehr als Facbook-Unverbindlichkeit.

Wieder Student

Im Februar klappte es dann tatsächlich mit dem Traum, wieder zu studieren zu dürfen. Die Evangelische Hochschule Berlin akzeptierte mich als Zweitstudenten im Fach „Soziale Arbeit“.  Nach einigem Hin und Her wegen der erforderlichen Bescheinigung über die Krankenversicherung (die in meinem Fall ja vorliegt, aber eben nicht als „normale Mitgliedschaft“, sondern als Spezialfall, dass eben das Landesversorgungsamt für meine Beiträge aufkommt gemäß Bundesversorgungsgesetz BVG) erfolgte dann noch im Februar meine Immatrikulation. Ein Antrag auf Teilzeitstudium ist gestellt, und das Prüfungsamt hat diesem „teilweise zugestimmt“. Ich werde also in meinem Rhythmus und nach meiner eingeschränkten Leistungsfähigkeit die neue Aufgabe bestreiten können. Die erste Vorlesungswoche liegt gerade hinter mir, und ich freue mich, einige andere Zweitstudent/innen zu treffen, also nicht allein zwischen lauter jungen Menschen dort herumzuirren. Bemerkenswert ist allerdings schon, dass ich die Männerquote wie auch den Altersdurchschnitt fühlbar anhebe. Unabhängig davon freue ich mich sehr über die Hilfsbereitschaft und Unterstützung, die ich in den ersten Tagen erfahren habe. Es dauerte nämlich ein paar Tage, bis ich herausgefunden hatte, wo sich auf der EHB-Website der Raumverteilungsplan für meine Veranstaltungen befindet. Bis dahin bin ich einfach zu den Zeiten hingefahren und habe mich durchgefragt – dank den Kommiliton/innen erolgreich, merci!

Schwerpunkt: Natürlich „Was mit Medien“

Es besteht an der Hochschule die Möglichkeit, entweder Theaterpädagogik oder den Schwerpunkt „Medien und Soziale Beziehungen“ zu wählen. Drei Mal darfst Du raten, für welchen ich mich entschieden habe!

Erster Eindruck: Spannend aber anstrengend

Ich gestehe, nach der ersten Woche ganz schön platt zu sein. Auf der einen Seite habe ich nun wieder Struktur in meinem Leben und vor allem eine sinnvolle Aufgabe. Andererseits merke ich doch, wie mich das Ganze vor dem Hintergrund meiner Behinderungen anstrengt; und manchmal habe ich schon gezweifelt, ob ich mir damit nicht zu viel zumute…..