Bilanz Februar : Training endete fatal

28 Tage weitgehender Stillstand, bis auf das Lauftraining, wie im letzten Beitrag angeteased. Am Ende wurde jedoch auch das zum Rückschlag: Am vorletzten Tag des Monats wurde Stephan übermütig: an der Stelle, wo er sonst die Krumme Lanke umrundete, kehrte er nicht wie sonst um, sondern hängte noch den ganzen Schlachtensee hinten dran. Konditionell klappte das sogar gut! 10 Kilometer insgesamt. Die überschäumende Euphorie rächte sich jedoch am Abend mit einem leichten epileptischen Anfall (Zeitlich desorientiert hatte ich plötzlich das Gefühl, die Zeit laufe rückwärts). Wieder rettete mich Fine, die mir half, mich auf dem Abendspaziergang  immerhin räumlich problemlos zu orientieren, und mit der ich schließlich souverän daheim eintraf. Als dann auch noch ein blinkender Punkt in Regenbogenfarben vor dem linken Auge erschien, der definitiv nicht real war, wurde die Sache so unheimlich, dass ich Hella anrief, die, als sie meine krampfende linke Hand sah, sofort den Notarzt rief. Wieder mal mit tatü tata zur Charité. Nach kurzer Untersuchung wurde mein Epilepsie-Gefühl bestätigt, gleichzeitig mittels CT festgestellt, dass in Schädel und Hirn sonst alles am rechten Platz ist. Trotzdem: Dauerlauf vorerst nur noch in homöopathischer Dosis, wenn überhaupt. Wieder mal Glück gehabt in all der Scheiße. Und wieder mal wunderbare, geduldige Unterstützung durch meine Gefährtin Hella! Dankbar und erleichtert beschließe ich diesen Monat, den ich so voller Hoffnungen begonnen hatte. Die nächste Hoffnung zeichnet sich ab für April: Dann werde ich einen Termin beim Institut für Kommunikation und Hirnforschung in Stuttgart haben (mit segensreicher Unterstützung von einem alten Hamburger Freund…)

 

Die unendliche Geschichte geht also weiter, hoffentlich im März und April auch mal wieder mit guten Nachrichten. Stay tuned!

Ein Gedanke zu „Bilanz Februar : Training endete fatal“

  1. Lieber Stephan, die Fine ist echt mal ne richtig tolle Hündin. Aber Du bist schon auch ein ganz toller Mensch. Wie Du das trotz allem immer hin bekommst ist beeindruckend. Ich will auch nix in Richtung „mach langsamer“ sagen, weil ich verstehen kann, dass Du manchmal einen Erfolg erzwingen willst. Aber dein Kampf ist kein Fußballmatch, dein Kampf ist so viel schwieriger und ich bin sicher, dass Du am Ende der Matchwinner sein kannst. Nur mach langsamer Bruder. Das muß halt doch gesagt werden. Liebe Grüsse auch an Hella und eure Kids. Achim

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.